Blogeinträge

11. Dezember – von Schuld(en)

Es ist ein trüber Tag in einem griechischen Dorf. Es regnet und alle Strassen sind wie leer gefegt.
 Die Zeiten sind schlecht, jeder hat Schulden und alle leben auf Pump. An diesem Tag fährt ein Tourist durch das Dorf und parkt seinen Wagen vor einem kleinen Hotel. 
Er geht zur Rezeption und erklärt dem Eigentümer, dass er sich gerne die Zimmer anschauen möchte, um vielleicht eines für eine Übernachtung zu buchen und legt als Kaution einen 100 Euro-Schein auf den Tresen. 
Der Eigentümer gibt ihm einige Schlüssel. Als der Besucher die Treppe hinauf steigt, nimmt der Hotelier den Geldschein, rennt zu seinem Nachbarn dem Bäcker und bezahlt seine Schulden. 
Der Bäcker nimmt die 100 ...

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10. Dezember – Von Gewinnern und Verlierern

     Der Gewinner ist immer ein Teil der Antwort. Der Verlierer ist immer Teil des Problems.Der Gewinner hat immer einen Plan. Der Verlierer hat immer eine Entschuldigung.Der Gewinner sagt: "Lass mich das für Dich machen."Der Verlierer sagt: "Das ist nicht meine Aufgabe."Der Gewinner sieht für jedes Problem eine Lösung. Der Verlierer sieht ein Problem in jeder Antwort. Der Gewinner vergleicht seine Leistungen mit seinen Zielen. Der Verlierer vergleicht seine Leistungen mit denen anderer Leute.Der Gewinner sagt: "Es ist schwierig, aber es ist möglich." Der Verlierer sagt: "Es ist möglich, aber es ist zu schwierig." ...

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9. Dezember – vom Alter(n)

Für Oma`s und Tantenund für all die Menschen, die nicht be-greifen wollen. Was sehen sie, Schwester, wenn sie mich angucken, und was denken sie? „Eine knöchrige Alte“ mit abwesendem Blick, nicht mehr ganz zurechnungsfähig, die sich nicht zu benehmen weiß und kleckert und nicht antwortet, wenn sie mit ihrer lauten Stimme sagen, sie solle sich doch wenigstens ein bisschen Mühe geben, die nicht zu beachten scheint, was sie machen, die mal hier einen Strumpf verliert und da einen Schuh, und die trotz aller Ermahnungen nicht mithilft, wenn sie gebadet oder gefüttert wird. Wenn sie das, Schwester, sehen und denken, dann liegen sie falsch.Das bin ich nicht, die da so still sitzt, und die auf ihr ...

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8. Dezember – von einer ganz besonderen Liebe

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist - von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiss ich: Das nennt man VERTRAUEN!Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiss ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN!Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen, und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiss ich: Das nennt man ...

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7. Dezember – von besten Freunden

Eines Tages saß die Traurigkeit in einer Ecke und erzählte der Verzweiflung, dass ihre Schwester - die Kraft - sie verlassen hätte. Die Einsamkeit sagte kein Wort - sie habe es ohnehin schon immer gewusst. Das Selbstmitleid strich der Traurigkeit behutsam eine Träne von der Wange und versuchte vergeblich, sie zu trösten. Die Wahrheit ließ sich nicht beirren - sie war schon immer bitter gewesen. Plötzlich pochte es an der Türe. "Soll ich öffnen?" fragte die Unentschlossenheit. "Wer kann das schon sein?" wunderte sich die Neugier. "Na, mach schon auf!" forderte das Risiko. Das Staunen gab einen erleichterten Seufzer von sich, als das ...

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6. Dezember – Von richtigen Entscheidungen

Ein alter, weiser Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer. Es war schon dunkel und das Feuer knackte, während die Flammen in den Himmel züngelten. Nach einer Weile des Schweigens sagte der Alte: "Weißt du, wie ich mich manchmal fühle? Es ist, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen würden. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend." Der Junge fragte: "Und welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?""Der Wolf, den ich füttere.", antwortete der Alte.Quelle unbekannt ...

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5. Dezember – über die Kinder

 Es war einmal ein König. In seiner Stadt herrschte grosse Armut. Die Menschen in seiner Stadt waren verbittert und unzufrieden und sie fürchteten ihren Herrscher. Eines Tages liess der König alle Bewohner am Stadtplatz versammeln, um ihnen etwas Wichtiges mitzuteilen. Gespannt und ängstlich richteten die Menschen ihre Blicke auf den König und waren neugierig auf die wichtige Mitteilung. Der König sprach: „Ich habe heimlich ein Königskind gegen eines eurer Kinder getauscht. Behandelt es gut. Sollte ich erfahren, dass meinem Kind Schlechtes widerfährt, werde ich den Schuldigen zur Rechenschaft ziehen!“ Dann kehrte der König auf sein Schloss zurück. Die Stadtbewohner fürchteten die ...

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