Blogeinträge

18. Dezember – vom Werden

  In einem Lagerschuppen nahe einem Garten lebte einmal eine zufriedene und bequeme Tulpenzwiebel. Vielleicht wäre sie dort alt geworden, wenn sie der Gärtner nicht eines Tages ergriffen hätte, um sie einzupflanzen. „Es ist an der Zeit“, sagte er zu ihr. „Heute ist die Stunde gekommen, dein Leben kennen zu lernen – das eigentliche, das erfüllte Leben.“ „Deine rätselhaften Worte ängstigen mich, Gärtner“, entgegnete die Tulpenzwiebel mit zitternder Stimme. „Das Leben zu lernen scheint mir nicht so verheißungsvoll zu sein, wie du es sagst. Es ist so ungewiss, was aus mir werden wird. Stimmt es denn, dass man in die tiefe dunkle ...

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17. Dezember – von der Liebe im Leben

Es war einmal eine Insel, wo alle verschiedenen Gefühle lebten. Das Glück, die Traurigkeit, das Wissen und all die Anderen..... auch die Liebe. Eines Tages meldete man den Gefühlen, dass die Insel sinken wird. So bereiteten sie ihre Schiffe vor und verließen die Insel. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Moment bleiben. Als die Insel unterging, rief sie um Hilfe. Der Reichtum war in der Nähe mit einem Luxusschiff. Die Liebe fragte ihn: Reichtum, kannst du mir helfen? - Nein, weil ich zuviel Geld und Gold auf meinem Schiff habe, so hab ich keinen Platz für dich. Die Liebe fragte sodann den Hochmut um Hilfe, der auch in der Nähe mit ...

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16. Dezember – von guten Beziehungen

Das Bild ist weder gestellt, noch eine Fotomontage. Unsere Pippi lag NIE auf diesem Sessel. Seit es sich das Nissenmädchen Luise dort gemütlich gemacht hat, liegt unsere Katzendame aber mit Vorliebe AUF der Schoß des Wichtels. Zumindest zu Anfang.In Phase zwei hat die Katze die Beine von Luise immer zur Seitegeschoben, um mehr Platz zu haben, mittlerweile hat sie den Nissen GANZ vom Sessel verbannt und nachdem ich ihn 3 Mal vom Boden aufheben musste, sitzt sie (Luise) nun an einemsichereren Ort - dem Schaukelstuhl. Mit den Worten "Katzenzicke, sowas aber auch!" hat das Nissenmädchennun wieder einen Ort der Ruhe und Einsamkeit gefunden... ;-) Diesen Text habe ich schon oft auf Karten ...

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15. Dezember – von wärmenden Plätzen und (Seelen)Nahrung

 Was ist nur aus mir geworden , dachte sich der alte Rabe Kambulin als er auf einer Wiese Rast machte und die vorbeifliegenden Raben sah, die voller Stolz und Kraft ihre Runden zogen am Himmel. Wie gerne würde ich die Zeit zurückdrehen und wieder durch die Lüfte fliegen , andere Länder sehen und so manches Abenteuer erleben. Stattdessen sitze ich hier und muss zusehen, welchen Spass die anderen Raben haben. Wie gerne würde ich mit ihnen in die Lüfte steigen, aber für das bin ich mittlerweile zu alt und zu schwach. Der alte Rabe Kambulin hatte es nicht leicht, er konnte nicht mehr wie die anderen Raben in andere Länder fliegen, er musste hier ...

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14. Dezember – von Sand und Stein

Einmal wanderten zwei Freunde durch die Wüste. Plötzlich gerieten Sie in einem heftigen Streit miteinander. Dabei schlug der eine dem anderen im Zorn ins Gesicht.Ohne ein Wort zu sagen, kniete der Geschlagene nieder und schrieb folgende Worte in den Sand:„Heute hat mir mein Freund ins Gesicht geschlagen.“ Dann wanderten sie schweigend weiter bis sie zu einer Oase kamen. Sie beschlossen, in den Teich zu springen. Der Freund, der geschlagen worden war, blieb plötzlich im Schlamm stecken und drohte zu ertrinken. Sein Freund rettete ihn in letzter Minute.Nachdem sich jener, der beinahe ertrunken war, erholt hatte, nahm er einen Stein und ritzte in diesen folgende Worte hinein:„Heute hat mir ...

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